Babys erster Brei

Babys erster Brei
Babys erster Brei

Ab dem 5. Monat kannst du deinem Baby den ersten Brei anbieten. Vor dem 5. Monat kann das Verdauungssystem vom Baby noch nicht mit etwas anderem als mit Milch umgehen. Die Beikost- oder Breiphase soll dein Baby nach und nach an feste Nahrung heranführenund stellt somit das Bindeglied zwischen der Milch und der Festnahrung dar.

Der erste Brei aus dem Gläschen oder selbst gekocht

Um mit Brei anzufangen gibt es zwei Möglichkeiten. Einmal kochst du den Brei selber oder aber du greifst auf Gemüsebrei aus Gläschen zurück. Beides hat so seine Vor- und Nachteile.

Brei selbst zu kochen bedeutet mehr Aufwand, aber dafür weißt du genau, was im Brei enthalten ist. Man kann deutlich mehr variieren als bei der Gläschenkost. Mit Brei aus Gläschen zu beginnen, ist da deutlich zeitsparender und hygienischer. Bei Babynahrung sind die Richtlinien zur Reinheit und deren Kontrollen besonders strikt. Auf Dauer nur Gläschen zu füttern, kann aber ganz schön ins Geld gehen. Außerdem sollte drauf geachtet werden, dass auch der Brei aus dem Gläschen möglichst pur ist, also keine zusätzlichen Aromastoffen, Zucker oder Salz hinzugefügt wurden.

Wann welchen Brei einführen

Der Zeitpunkt für den ersten Brei ist so zu wählen, dass Eltern und Baby entspannt sind und auf gar keinen Fall unter Zeitdruck stehen. Für das Baby bedeutete es, dass die letzte Stilleinheit noch nicht zu lange her sein sollte.  Wann du welchen Brei einführst bleibt dir überlassen, empfohlen wir jedoch mit dem Gemüsebrei mittags zu beginnen.

Zum Füttern eignet sich am besten ein Plastiklöffel, denn er ist weniger kalt und nicht so hart wie einer aus Metall. Der Löffel sollte gestrichen voll sein, wenn er zu Babys Mund geführt wird, so hat das Baby die Möglichkeit den Brei vom Löffel zu saugen. Auf diese Art kann sich das Baby langsam an die neue Weise zu Essen gewöhnen. Das Baby wird bei seinem Brei kaum mehr als 2-3 Löffelchen essen, der Rest wird am besten für die nächsten Breimahlzeiten im Kühlschrank aufbewahrt bzw. eingefroren.

Wenn das Baby bis dato ausschließlich gestillt wurde, ist es manchmal besser wenn der Papa mit dem Breifüttern beginnt, dann wird es nicht immer an die Brust erinnert.

Wenn das Baby den Brei immer wieder mit der Zunge nach draußen befördert, ist es wohl noch zu früh für den ersten Brei. In diesem Fall sollte man einige Tage warten und es dann wieder versuchen. Irgendwann wird dann der Zeitpunkt für den ersten Brei gekommen sein.

Wenn das Baby seinen ersten Gemüsebrei gut verträgt und auch ein paar Löffelchen gerne ist. Kann eine weitere Gemüsesorte getestet werden und nach und nach mit Kartoffeln und Fleisch angereichert werden (sogennante Menügläschen). Du kannst den Menü- oder auch Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei natürlich auch selber kochen.

Nach ca. einem Monat kann dann eine weitere Muttermilch bzw. Säuglingsmilch-Mahlzeit gegen Brei getauscht werden. Üblicherweise wird als zweites abends die Muttermilch gegen ein Getreide-Milch-Brei ersetzt. Ein weiterer Monat später wird dann der erste Getreide-Obst-Brei eingeführt. Ab dem 3. eingeführten Brei ist es wichtig, dass das Baby zusätzlich zum Essen und zum Stillen auch noch etwas zu trinken erhält. Zum Trinken eignet sich Wasser oder ungesüßte Baby Tees. Mehr zum Trinken in der Beikostphase erfährst du hier.

Der erste Brei für Allergie gefährdete Babys

Auch Allergie gefährdete Babys sollte auf diese Weise an Brei herangeführt werden und dabei sollten auch die „kritischen“ Nahrungsmittel wie Weizen oder Fisch mit gefüttert werden. Es ist gut, wenn die Babys schon früh mit diesen Nahrungsmitteln in Berührung kommen, ein Verzicht schützt das Baby jedenfalls nicht.

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